Unabhängiges Nachschlagewerk zur Überprüfung von Informationen im Internet. Kein Nachrichtenmedium, nimmt keine Bewertung des öffentlichen Zeitgeschehens vor und hat keine Verbindung zur früheren Website unter dieser Domain. Alle Beispiele sind fiktiv.

Sicherheit

Sicherheit

Falschinformationen sind nicht nur deshalb gefährlich, weil sie in die Irre führen. Mit ihnen werden auch Klicks auf Links, Abonnements und Vertrauen erschlichen. Wer die typischen Tricks kennt, verringert das Risiko deutlich, darauf hereinzufallen.

Je mehr eine Nachricht Sie drängt, desto mehr Gründe haben Sie, sich Zeit zu lassen.

— Von der Redaktion

So ist dieser Bereich aufgebaut: Wir beschreiben Risiken für gewöhnliche Leserinnen und Leser und allgemeine Merkmale, ohne Plattformen zu nennen und ohne reale Fälle zu besprechen.

Risiken

Tricks, die häufiger vorkommen als andere und auf Unachtsamkeit setzen.

Reißerische Überschriften

Wörter wie „Schock“, „dringend“ oder „Sie werden es nicht glauben“ sollen Sie zum Klicken bringen, bevor Sie nachdenken. Der Text darunter erzählt oft eine viel gewöhnlichere Geschichte.

Glossar

Gefälschte Konten

Eine Seite, die der einer bekannten Organisation oder eines Wissenschaftlers ähnelt, ist schnell angelegt. Prüfen Sie Adresse, Erstellungsdatum, bisherige Beiträge und ob die offizielle Website auf diese Seite verweist.

Werkzeuge

Gefälschte Screenshots

Das Bild eines Chatverlaufs oder eines fremden Beitrags lässt sich leicht in einem Bildbearbeitungsprogramm zusammensetzen. Ist das Original nicht über einen Link auffindbar, behandeln Sie das Bild wie eine unbestätigte Nacherzählung.

Vergleiche

Nachgeahmte Stimmen

KI-Modelle können eine Stimme anhand kurzer Aufnahmen nachahmen. Bittet eine vertraute Stimme in einer Sprachnachricht um etwas Dringendes und Ungewöhnliches, rufen Sie die Person unter einer Ihnen bekannten Nummer zurück.

Bei Fehlern

Warum sich Falsches so schnell verbreitet

Eine erstaunliche Geschichte weckt den Wunsch, sie als Erster zu teilen. Prüfen kostet Zeit, Weiterleiten nur eine Sekunde – deshalb ist die Erfindung der Richtigstellung oft voraus.

Außerdem glauben wir lieber, was zu unseren Erwartungen passt. Wenn Sie schon lange vermuten, dass ein Haushaltsgerät schadet, wirkt der Rat „Schalten Sie es nie nachts ein“ überzeugend – ganz ohne Belege.

Der Schutz ist einfach und unspektakulär: kurz warten vor dem Weiterleiten, nach der Quelle suchen und bereit sein zu sagen „Ich weiß es nicht“. Dafür brauchen Sie weder spezielle Programme noch Fachkenntnisse.

  • Bei Fehlern

    Was tun, wenn Sie einen Fehler weitergeleitet haben, ein Angehöriger einem Kettenbrief glaubt oder niemand weiß, woher eine Geschichte stammt.

  • Werkzeuge

    Welche Methoden beim Prüfen helfen: Bildersuche, Suche mit Zeitraumfilter, Webarchive, Dateieigenschaften sowie Karten und Panoramaansichten.

  • Vergleiche

    Wie sich Originalquelle, Nacherzählung und Meinung unterscheiden – und ein Foto von einer Zeichnung, einem Videostandbild und einem KI-Bild.

  • Glossar

    Begriffe einfach erklärt: Originalquelle, Kontext, Clickbait, Deepfake, Metadaten, Verifizierung und weitere Fachwörter der Faktenprüfung.

  • Fragen

    Antworten zum Ratgeber, zum Prüfen von Bildern und Texten und dazu, wie Sie mit Eltern und Kindern über Gerüchte sprechen.

Quellen

  • Allgemeine Fachliteratur zu Medienkompetenz und Faktenprüfung (Grundsätze)
  • Redaktionelle Beiträge des Nachschlagewerks Vovkinsite

Die Methode ist zum Erstellungsdatum in allgemeiner Form beschrieben. Suchmaschinen, Archive und Fälschungstechniken verändern sich mit der Zeit. Verstehen Sie diese Tipps deshalb als Denkweise und nicht als abschließendes Urteil über eine bestimmte Veröffentlichung.